Löschzug Hohen Neuendorf

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Zahlreiche Schäden durch Starkregen in allen Ortsteilen von Hohen Neuendorf

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Zahlreiche Schäden durch Starkregen in allen Ortsteilen von Hohen Neuendorf

 

Nach langer Zeit und etlichen Unwetterlagen, die an Hohen Neuendorf eher harmlos vorrübergegangen waren, hat sich die Statistik ihr Recht erkämpft und uns ein so noch nie dagewesenes Wetter geschickt.

Ja, es gab Stürme, die auch etliche Bäume umgelegt hatten und uns von der Feuerwehr mehrere Stunden voll beschäftigt hatten. Aber das, was da am Nachmittag des 29. Juni 2017 losbrach, ist, ohne eine Übertreibung fürchten zu müssen, als Jahrhundertereignis zu bezeichnen.

Etwa um die Mittagszeit begann es mit dem von Meteorologen wohl so bezeichneten Starkregen. Dieses normalerweise örtlich und zeitlich eingegrenzte Wetterphänomen wollte sich dann partout nicht an seine Definition halten und dauerte bis in die Morgenstunden des 30.06. an.

Ab etwa 13:00 Uhr liefen die ersten Einsätze mit dem Stichwort "TH Natur" (technische Hilfeleistung) ein. Schon kurz darauf wurde innerhalb der Feuerwehr eine Führungsgruppe gebildet, die die schiere Menge an Einsätzen, die durch die Leitstelle übermittelt wurden, aufnahm und die weitere Koordination der  Einsatzkräfte im Stadtgebiet eigenständig übernahm und selbst auch zur ersten Erkundung der Einsatzorte fuhr, um die Dringlichkeit eines Eingreifens festzustellen.

Bis zum Samstagvormittag hielt die angespannte Lage an und es galt für die drei Löschzüge der Stadt Hohen Neuendorf zahlreiche Einsatzstellen anzufahren und abzuarbeiten. Entgegen der sonst üblichen Einsatzroutine war jedes Fahrzeug der Stadt einzeln als taktische Einheit unterwegs. In vielen Fällen war die Tauchpumpe das einzig benötigte Einsatzmittel. Es gab aber auch Wasseransammlungen, die nur mit den Fahrzeugpumpen bewältigt werden konnten und tatsächlich schon die Ausmaße von kleineren Seen angenommen hatten.

Die Wetterlage und die teilweise umfangreichen Schadenslagen durch das Wasser waren nicht die Einzigen, die die Feuerwehr in diesen Tagen in Atem gehalten hat. So "nebenbei" galt es auch Einsätze im „Tagesgeschäft“ abzuarbeiten, die nicht primär wetterbedingt auftraten.

Zum Nachmittag des Freitags entspannte sich die Lage in unserem Stadtgebiet und die Kameraden/-innen, die teilweise deutlich mehr als 12 Stunden auf den Beinen waren, konnten sich zu einer ersten Erholungsphase zurückziehen, nachdem Fahrzeuge und Gerät wieder einsatzbereit gemacht wurden. Am Sonntag und Montag waren Einheiten unserer Feuerwehr auch überörtlich, zur Unterstützung der FFw Leegebruch, dort vor Ort tätig. Die zurück gebliebenen Kräfte standen dabei weiterhin für Einsätze im Stadtgebiet Hohen Neuendorf zur Verfügung.

Vielen Dank an alle beteiligten Kameraden/-innen für Eure Einsatzbereitschaft! Eure Nachbarn haben Euch gebraucht ...

Einen weitern Artikel zur Lage in der Stadt Hohen Neuendorf finden Sie hier.

 

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